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Österreich prüft vorzeitige Entlassung von 500 Häftlingen

Österreich
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Österreich prüft vorzeitige Entlassung von 500 Häftlingen

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Die österreichische Justizministerin Anna Sporrer hat erklärt, dass die Regierung an einem Plan zur vorzeitigen Entlassung von rund 500 Gefangenen arbeitet. Ziel ist es, die zunehmende Überbelegung der österreichischen Justizanstalten zu entlasten.

Laut Justizministerium sollen dabei Häftlinge berücksichtigt werden, die sich während ihrer Haft durch gutes Verhalten ausgezeichnet und Fortschritte in Resozialisierungsprogrammen erzielt haben. Ausgeschlossen sind jedoch Personen, die wegen Terrorismus, Sexualdelikten oder schweren Gewaltverbrechen verurteilt wurden, ebenso wie gefährliche Wiederholungstäter.

Das Ministerium betonte, dass die Sicherheit der Bevölkerung oberste Priorität habe und jeder Einzelfall sorgfältig geprüft werde, bevor eine Entlassung erfolgt.

Derzeit liegt die Belegung der Gefängnisse bei über 108 Prozent. In den Haftanstalten sind mehr als 9.000 Personen untergebracht, während die offizielle Kapazität bei rund 8.400 Plätzen liegt.

Der Plan befindet sich weiterhin in Ausarbeitung innerhalb der Regierung. Nach Angaben des Justizministeriums kann sich die endgültige Zahl der Entlassungen noch ändern, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird.

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