Nachrichtenagenturen – Eine historische Hitzewelle hält Westeuropa in Atem und sorgt für extreme Belastungen sowie steigende Opferzahlen. Die Behörden geben vielerorts gesundheitliche Warnungen heraus, da die Temperaturen neue Höchstwerte erreichen.
Schwere Bilanz in Spanien
In Spanien meldeten die Gesundheitsbehörden bereits mehr als 220 Todesfälle, die direkt oder indirekt auf die extreme Hitzewelle zurückzuführen sind. In mehreren Regionen des Landes stiegen die Temperaturen auf über 43 Grad Celsius. Besonders betroffen sind ältere Menschen, Personen mit Vorerkrankungen sowie Menschen, die im Freien arbeiten. Krankenhäuser und Rettungsdienste befinden sich im Dauereinsatz.
Todesopfer auch in Frankreich und Großbritannien
Die extreme Hitzewelle macht vor den Landesgrenzen nicht halt. Auch aus Frankreich und Großbritannien werden mehrere Todesopfer gemeldet, die infolge von Hitzschlägen und extremer Dehydration starben.
• In Frankreich: Der Wetterdienst hat für zahlreiche Départements die Warnstufe Orange ausgerufen, da für die Jahreszeit ungewöhnlich hohe Temperaturen gemessen wurden.
• In Großbritannien: Die Behörden rufen die Bevölkerung eindringlich dazu auf, die direkte Sonne zu meiden und Wasser zu sparen. Die britische Infrastruktur und viele Wohngebäude sind für derart extreme Temperaturen kaum gerüstet.










