Im aktuellen Schuljahr wurde etwas mehr als die Hälfte der neu eingestellten Lehrkräfte entweder als ausgebildete Pädagoginnen und Pädagogen oder als Quereinsteiger mit passendem Studienabschluss und Berufserfahrung angestellt, die ihre pädagogische Ausbildung berufsbegleitend absolvieren.
Das Bildungsministerium plant, diesen Anteil deutlich zu erhöhen: Ziel sind 65 % bis 2027 und 80 % bis 2030 bei den Neueinstellungen.
Nur 44 % der Berufseinsteiger haben bereits mindestens einen Bachelor im Lehramtsstudium abgeschlossen. Laut Ministerium liegt das unter anderem daran, dass in den letzten Jahren viele Studierende bereits während ihrer Ausbildung an Pflichtschulen eingestellt wurden, wodurch weniger frisch graduierte Lehrkräfte verfügbar sind.
Der Anteil der Quereinsteiger ist seit Beginn des Programms 2022 auf 12 % gestiegen und soll auch künftig eine wichtige Rolle bei der Lehrkräfte-Rekrutierung spielen.









