Das österreichische Finanzministerium plant eine deutliche Verschärfung der Maßnahmen gegen Steuerbetrug. Ziel ist es, bis zum Jahr 2029 zusätzliche Einnahmen von rund 1,4 Milliarden Euro zu erzielen und damit einen Beitrag zur Budgetsanierung zu leisten.
Geplant sind unter anderem mehr Personal in den Finanzämtern, um Kontrollen und Prüfungen zu verstärken. Außerdem sollen Grundbuchdaten künftig besser mit Steuerdaten verknüpft werden, um nicht gemeldete Einkünfte aus Vermietung oder verdächtige Immobiliengeschäfte leichter aufzudecken.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von Scheinunternehmen sowie dem Umsatzsteuerbetrug. Auch bei der Kontrolle von Registrierkassen und anderen digitalen Kassensystemen sollen die Maßnahmen ausgeweitet werden, um Steuerhinterziehung konsequenter zu verhindern.




